Haller: Ich warne vor einem strikten „NEIN!“ bei der Erprobung von Kohlendioxidspeichern

Zu der heutigen Beratung des Antrages „Keine Anwendung der CCS-Technologie in Sachsen-Anhalt“ der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt erklärt der umweltpolitische Sprecher der FDP Sachsen-Anhalt, Sven Haller:

Sven HallerSven Haller warnt vor den arbeitsmarktpolitischen Konsequenzen aus einem strikten „Nein“ bei der Erprobung von Kohlendioxidspeichern. „Sachsen-Anhalt muss als Forschungsstandort die Chance nutzen, die Möglichkeiten von Kohlendioxidspeichern zu analysieren“, sagte der umweltpolitische Sprecher der FDP Sachsen-Anhalt.

Wenn die CCS-Technologie in Sachsen-Anhalt nicht erprobt wird, dann bedeutet das, dass weniger der so dringend benötigten Investitionen zu uns kommen und einfach woanders Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Das kann man wollen. Ich will es jedenfalls nicht. Mir geht es vielmehr darum, dass die Erforschung dieser innovativen Technologie eine realistische Chance erhält“, sagte Haller.

„Wenn große Teile der Linken einerseits wort- und tatkräftig das Bild einer tickenden CO2-Bombe stilisieren, dann müssen sie den Menschen auch ehrlich die absehbaren Folgen ihrer Blockadehaltung erklären. Hier tickt eine ganz andere Bombe – und zwar auf dem Arbeitsmarkt“, sagte Haller abschließend.

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