von Arnim: DIE LINKE zeigt ihr wahres Gesicht als Klientelpartei und Anwalt des Großkapitals

Zu der gestrigen Beratung des Antrages „Grundsätze zur Privatisierung landwirtschaftlicher Flächen der BVVG“ der Fraktion DIE LINKE erklärt der Sprecher der PAG Landwirtschaft, Allard von Arnim:

Allard von ArnimHintergrund der Beratung ist die abweichende Regelung der Landesregierung in Abstimmung mit der BVVG in Sachsen-Anhalt, dass Agrarunternehmen statt bis zu 450 ha nur bis zu 100 ha landwirtschaftliche Flächen von der BVVG erwerben können.

Die Fraktion DIE LINKE möchte diese Sonderregelung aufheben. Die LINKEN zeigen mal wieder ihr wahres Gesicht als Klientelpartei der Nachfolgeunternehmen der LPGen und daher möchte man meinen als Anwalt des Großkapitals.

Diese Unternehmen bestimmen die landwirtschaftlichen Stukturen in Sachsen-Anhalt und haben mittlerweile die finanziellen Mittel, kleinere Betriebe vom Markt zu drängen. Es sei daran erinnert, dass diese Betriebe oftmals dadurch entstanden sind, dass die Genossen durch geringe Abfindungen aus den Unternehmen gedrängt und die Altschulden den Unternehmen letzlich erlassen wurden.

Auch aus Wettbewerbspolitischer Sicht ist eine weitere Konzentration der Betriebsgrößenstrukturen nur bedingt sinnvoll. Eine mittelständisch geprägte Struktur stärkt den Wettbewerb und ist gut für die ländliche Struktur in den einzelnen Ortschaften.

Da die berufsständischen Organisationen der Landwirte in Sachsen-Anhalt dieses ähnlich sehen, sollte man an der beschlossenen Praxis festhalten.

Schreibe einen Kommentar