Wolpert: „Wassercent ist alte Kamelle“

Die FDP in Sachsen-Anhalt hat sich kategorisch gegen die Einführung eines Wassercents (Wasserentnahmeentgelt) gewandt. „Und täglich grüßt das Murmeltier. Bereits in den Jahren 2009 und 2010 hat die Landesregierung den Versuch unternommen, den Wassercent einzuführen und ist damit gescheitert. Der erneute Versuch ist zäh wie alte Kamelle“, erklärte Veit Wolpert, Landesvorsitzender der FDP in Sachsen-Anhalt.

WassercentDer Landesregierung müsse bewusst sein, dass eine Einführung mehr schade als nutze. „Die Einführung des Wasserpfennigs wäre ein Totengräber für die Ankerbranchen der einheimischen Wirtschaft – die Chemische und Ernährungsindustrie. Durch die Mehrbelastungen würde in vielen Bereichen die Existenz von Unternehmen massiv gefährden. Ein Abbau von Arbeitsplätzen kostet das Land schnell mehr als die Millionen, die der Wassercent bringen würde“, sagte Wolpert.

Die Liberalen forderten Wirtschaftsministerin Wolff auf, die Einführung des Entgeltes zu verhindern. „Wir erwarten von der Wirtschaftsministerin, dass sie im Sinne einer wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes, die Einführung verhindert. Gerade vor dem Hintergrund einer verschärften Konkurrenzsituation dürfen für die heimischen Produzenten keine zusätzlichen Belastungen geschaffen werden“, so Wolpert.

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