Radwege statt Autobahn? Streitfall A143

Die FDP Sachsen-Anhalt ist im Streitfall A143 ganz klar auf der Seite der Wirtschafts-verbände IHK und HWK. Beide sprachen sich schon mehrfach für eine nun zügige Fertigstellung der Ostumfahrung von Halle aus. Grundlage hierfür ist der Bundesver-kehrswegeplan von 1992, bei der die A 143 die effiziente Vernetzung von A 38 und A 14 darstellt und zur Vollständigkeit der „Mitteldeutschen Schleife“ als Doppelauto-bahnring um Halle und Leipzig beiträgt. Diese Planung war und ist von existenzieller Bedeutung für die Entwicklung und weiteren Ausbau der Region als Wirtschaftsstandort.

Pressemitteilung: FDP Saalekreis

Sehr geehrte Damen und Herren,

die FDP Sachsen-Anhalt ist im Streitfall A143 ganz klar auf der Seite der Wirtschafts-verbände IHK und HWK. Beide sprachen sich schon mehrfach für eine nun zügige Fertigstellung der Ostumfahrung von Halle aus. Grundlage hierfür ist der Bundesver-kehrswegeplan von 1992, bei der die A 143 die effiziente Vernetzung von A 38 und A 14 darstellt und zur Vollständigkeit der „Mitteldeutschen Schleife“ als Doppelauto-bahnring um Halle und Leipzig beiträgt. Diese Planung war und ist von existenzieller Bedeutung für die Entwicklung und weiteren Ausbau der Region als Wirtschaftsstandort.

Prozesse vorm Bundesverwaltungsgericht ziehen den Autobahnbau schon seit Jahren in die Länge. Die Landtagsfraktion der Grünen gab nun ein Gutachten in Auftrag, welches zu dem Ergebnis kommt, das die Fertigstellung der letzten 12,6 km unnötig ist, da die verkehrsmäßige Entlastung der Stadt Halle nur geringfügig sei und eine Alternative die Stärkung des Fahrradverkehrs wäre.
Nicht nur die großen Wirtschaftsverbände, sondern auch Unterschriftenaktionen von Bürgern sprechen sich für eine schnelle Fertigstellung aus, unter Beachtung aller heute gültigen Naturschutzauflagen.

Ich darf an dieser Stelle den Hauptgeschäftsführer der HWK Halle, Dr. Jürgen Rogahn, zitieren:
„Wir fordern die schnelle Fertigstellung des Autobahnringes um Halle (A143). Der wirtschaftliche und ökologische Schaden, der der Region um Halle durch die fehlenden 12 Kilometer Autobahn entsteht, hat sich mehrfach gezeigt. Wir können uns in Deutschland eine durch kleine Interessensgruppen verursachte Verhinderungskultur nicht leisten. Der Zeitraum zwischen Entscheidung und Umsetzung ist nicht nur beim Bau der A 143 viel zu lang.“

In dieser langen Bauverzögerung sieht die FDP Sachsen-Anhalt eine Behinderung der wirtschaftlichen Entwicklung, Behinderung des Verkehrsflusses in Halle und Umgebung an sich, und eine Zumutung für die Anrainer der Hauptverkehrsachsen in der Saalestadt. Weiterhin sehen wir in der Erstarkung „Linksgrüner Gutmenschenideologie“ eine erhebliche Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland, der wir uns entschieden entgegenstellen. Deutschland ist durch sein Ingenieurwesen und seine fleißigen und zuverlässigen Arbeitnehmer zu einer der führenden Industrienationen geworden. Diese Führungsrolle wird in zunehmendem Maße aufs Spiel gesetzt.

Torsten Henze
Kreisvorsitzender
FDP Saalekreis
Verkehrspolitischer Sprecher der FDP LSA

FDP Saalekreis
Junkersstrasse 52
06217 Merseburg