Gedenken an die Opfer des DDR-Grenzregimes – Feierliche Kranzniederlegung am Grenzdenkmal Hötensleben

hoetensleben14Hötensleben. Am 53. Jahrestag des Mauerbaus haben die FDP Landesverbände Sachsen-Anhalt und Niedersachsen am Grenzdenkmal in Hötensleben der Opfer des DDR-Grenzregimes gedacht. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt Dr. Marcus Faber legte gemeinsam mit dem Landesvorstandsmitglied der FDP Niedersachsen und Mitglied des Niedersächsischen Landtages Björn Försterling am Mittwoch einen Kranz zum Gedenken an diejenigen nieder, die den Versuch, sich von Unterdrückung und staatlicher Willkür zu befreien, mit ihrem Leben bezahlt haben. Faber merkte in seiner Gedenkansprache u. a. kritisch an, dass nur ein geringer Teil, insbesondere der jüngeren Deutschen, etwas mit dem Datum 13. August etwas anfangen können und die Geschehnisse an der innerdeutschen Grenze speziell in der Schulbildung keinen oder nur einen ungenügenden Platz einnehmen.

„Es ist sehr erdrückend, hier am ehemaligen Grenzverlauf zu stehen und zu wissen, dass Menschen in Gefängnisse geworfen, verletzt oder getötet wurden, weil sie nach Freiheit strebten. Tage wie der heutige verdeutlichen den unschätzbaren Wert der Freiheit, die wir heute als selbstverständlich erachten“, fasste Försterling seine Eindrücke während der Veranstaltung zusammen.

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