Gewaltsame Aktionen schaden der Friedensbewegung

hueskens14Als absolut indiskutabel bezeichnete Dr. Lydia Hüskens, stellvertretende Vorsitzende des FDP-Landesverbandes, die erneuten illegale Aktionen gegen die Bundeswehr in Sachsen-Anhalt.
„Ich habe viel Verständnis für Menschen, die für ihre Interessen demonstrieren und im Zeitalter der Überflutung mit Nachrichten und Bildern auch unkonventionelle Wege suchen, um Aufmerksamkeit in den Medien zu finden. Das geltende Recht und das Eigentum Dritter sind aber die Grenze solcher Aktionen“, so Hüskens.

Wer rechtsstaatliche Regeln nicht akzeptiert und Gewalt anwendet, wie jetzt aktuell wieder in der Colbitz-Letzlinger Heide, erweist deshalb gerade der Friedensbewegung einen Bärendienst.
„Ich erwarte vom Landtag, dass er sich in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause mit der Rolle der Bundeswehr und ihrer Standorte in unserem Bundesland auseinandersetzt, aber natürlich auch mit den Sorgen der Aktivisten.“

Ziel und Grenzen von Bundeswehreinsätzen müssen immer wieder dargestellt und kommuniziert werden, nicht nur im Bundestag. Wer sich für den Frieden einsetzt, seien es die Soldaten der Bundeswehr in Auslandseinsätzen aber auch die Friedensaktivisten, verdiene Respekt, nicht aber, wer sich gewaltsam oder rechtswidrig gegen die Bundeswehr und ihre Einrichtungen richte, so Lydia Hüskens abschließend.

Kontakt:
Dr. Lydia Hüskens, Stv. Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt
www.lydia-hueskens.de