Wolpert: Landesregierung im Tiefschlaf

Veit WolpertVeit Wolpert kommentiert das Versagen der Landesregierung, die es nicht schafft, Absolventen der Fachhochschule der Polizei zum 1. März zu Kommissaren zu ernennen

Oft weiß in der Landesregierung die eine Hand nicht, was die andere tut oder unterlässt. Wenn die Absolventen der Fachhochschule der Polizei nicht – wie geplant – zum 1.3. zu Kommissaren ernannt werden, weil die Finanzmittel für die Beförderungen vom Finanzminister nicht freigegeben wurden, wundert dies den „Polizeiminister“. Doch er steht ebenfalls in der Bringschuld, denn er hätte dieses Thema mit einem Anruf beim Finanzminister aus der Welt schaffen, notfalls zum Thema in einer Koalitionsrunde machen können. So ist nicht nur Finanzminister Bullerjahn, sondern auch Innenminister Stahlknecht einer der Verantwortlichen für das Versagen der Landesregierung, das ca. 100 Berufseinsteiger trifft.

Personalentwicklung und Personalführung sind ohnehin nicht die Stärke dieser Landesregierung. Sie ist dann besonders wach, wenn es um Posten und Pöstchen für eigenes Parteipersonal geht, das zeigte gleich zu Beginn der Legislatur die geheime Zusatzvereinbarung zum Koalitionsvertrag. Wenn es um ausreichend Lehrer geht oder die Beförderung junger Polizisten, ist Tiefschlaf angesagt. Da darf man sich nicht wundern, wenn die Betroffenen die eigene berufliche Zukunft und die Zukunft ihrer Familie außerhalb von Sachsen-Anhalt suchen. So verspielen CDU und SPD die Zukunft des Landes.

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