Junge Liberale starten Landtagswahlkampf

JuLis 2015Die Jungen Liberalen (JuLis) in Sachsen-Anhalt starten bereits jetzt in den Wahlkampf für die Landtagswahl im kommenden Frühjahr. Mit ihrem Spitzenkandidaten Kilian Heinrich, 20, der für die Freien Demokraten in Halle als Direktkandidat ins Rennen geht, sammeln sie Unterstützerunterschriften in seinem Wahlkreis 38, der unter anderem die Stadtteile Südstadt und Silberhöhe umfasst.

„Andere Parteien sind noch weit vom Kontakt mit den Menschen im Land entfernt. Die Freien Demokraten aber müssen dieses Mal landesweit in jedem Wahlkreis Unterstützerunterschriften sammeln, um zur Landtagswahl antreten zu können.“, so Heinrich. „Gerade das sehen wir als Chance und nicht als Problem. Wir nutzen die Möglichkeit, um mit den Bürgern über meine inhaltlichen Schwerpunkte Bildung, Digitalisierung und Bürgerrechte zu sprechen – und um zu zeigen, dass wir unsere Hausaufgaben auch in der außerparlamentarische Opposition erledigt haben.“

Kilian Heinrich studiert an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Politik und Wirtschaft und hat sich vor kurzem selbstständig gemacht. Auf der Landesvertreterversammlung der Freien Demokraten am 29. August wird er für Platz sieben der Landesliste kandidieren, um im Falle eines erfolgreichen Wahlausgangs jungliberale Inhalte auch im Magdeburger Landtag vertreten zu können.

Kontakt

Junge Liberale Sachsen-Anhalt e.V.
Große Ulrichstraße 44
06108 Halle (Saale)

www.julis-lsa.de

Junge Liberale Sachsen-Anhalt wählen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl

Die Jungen Liberalen Sachsen-Anhalt haben am 30. November, dem ersten Tag ihres Landeskongresses in Magdeburg, Marcus Faber mit überragender Mehrheit zum JuLi-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2013 gewählt. Faber ist stellvertretender Vorsitzender der FDP Sachsen-Anhalt und ehemaliger JuLi-Vorsitzender.

„Wir sind überzeugt, dass Marcus ein Kandidat ist, der liberale Belange mit Ehrgeiz und Entschlossenheit verfolgen wird, wie er es bisher auch stets getan hat.“, so der Landesvorsitzende Steffen Lucke, der bei der Vorstandswahl in seinem Amt bestätigt wurde.

Zu seinen Stellvertretern wurden Hans Heidelberg (Kreisverband Magdeburg) und Martin Hoffmann (KV Halle) ernannt. Das Amt des Schatzmeisters übernimmt nun Stefan Thormann (KV Halle). Die Beisitzer Yana Mark (KV Halle), Tobias Gehrke (KV Magdeburg) und David Huros (KV Harz) komplettieren den Landesvorstand.

Am zweiten Tag hat man sich der inhaltlichen Debatte und Antragsberatung zugewendet.

Landeskongress der Jungen Liberalen Sachsen-Anhalt

Am 30. November und 1. Dezember tagen die Jungen Liberalen Sachsen-Anhalt ab 18 Uhr im Birkenhof, Hans-Grade-Str. 66, in Magdeburg.

Auf der Tagesordnung stehen dabei die inhaltliche Debatte, eine Vorstandswahl sowie die Wahl des JuLi-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2013.

Inhaltlich wird man sich mit dem Leitantrag „Haushaltspolitik in Sachsen-Anhalt – ein Land vor dem Offenbarungseid“ beschäftigen. Dabei geht es darum, konkrete Vorschläge für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Haushaltgestaltung des Landes zu machen und zu angemessenen Sparbemühungen aufzurufen.

„Wir freuen uns auf eine ertragreiche Diskussion und einen produktiven Landeskongress. Interessenten und Gäste sind herzlich willkommen und angehalten, daran teilzunehmen.“, so der Landesvorsitzende Steffen Lucke.

Junge Liberale suchen neue Wege in die Zukunft Sachsen-Anhalts

Am 2. Juni versammelten sich die Jungen Liberalen Sachsen-Anhalt in Stendal zum Landeskongress. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Programmatik.

So wurde unter anderem der Leitantrag „Sachsen-Anhalt 2030 – Auf dem Weg zur Freiheit in (Eigen-)Verantwortung“ einstimmig angenommen.

„Unser Leitantrag befasst sich mit der Zukunft Sachsen-Anhalts. Neue Bevölkerungsstrukturen bringen neue Probleme mit sich, auf die es eine Antwort zu finden gilt“, sagt Steffen Lucke, Landesvorsitzender. „Bei der sinkenden Bevölkerungsdichte in ländlichen Gebieten ist es wichtig, eine gewisse Grundversorgung sicherzustellen. Dazu gehört sowohl die medizinische als auch die infrastrukturelle. Jedoch sollen Wege dort vermieden werden, wo dies leicht möglich ist. Die Fahrt zum nächsten Bürgerbüro kann beispielsweise problemlos durch eGovernment ersetzt werden“ so Lucke weiter.

Weiterhin bekräftigen die JuLis ihre ablehnende Position bezüglich des Alkoholverbots auf öffentlichen Plätzen und sprachen sich für die Kürzung von Subventionen in der Landwirtschaft aus: „Eine stetige, staatlich geförderte Verzerrung von Angebot und Nachfrage ist nicht hinnehmbar. Es werden damit künstlich verbilligte Preisen geschaffen, die nicht wettbewerbsfähige Anbieter am Markt halten“, erklärt der Landesvorsitzende.

Im weiteren Verlauf des Kongresses sprachen sich die Jungen Liberalen für die Abschaffung der Kammerpflicht aus und lehnten die Rentenversicherungspflicht für Selbstständige ab. Die JuLis freuen sich nun auf den kommenden Bundeskongress, der vom 12.-14. Oktober in Halle (Saale) stattfinden wird.

Junge Liberale Sachsen-Anhalt wählen neuen Vorstand

Am 2. Und 3. Dezember 2011 tagte zum zweiten Mal der Landeskongress der JuLis Sachsen-Anhalt in Halle. Neben den Vorstandswahlen wurden die programmatischen Schwerpunkte für die neue Legislatur beschlossen.

Neuer Landesvorsitzender ist Steffen Lucke, der bisher als Stellvertreter für Organisation tätig war. Unterstützend werden ihm in Zukunft die ebenfalls neu gewählten Stellvertreter Martin Hoffmann und Hans Heidelberg, verantwortlich für Organisation und Programmatik, zur Seite stehen. Mit erneutem Vertrauen in seinem Amt bestätigt wurde der Schatzmeister René Schuhr. Vervollständigt wird der Landesvorstand schließlich durch die Beisitzer David Huros, Yana Mark und Ulrike Köhler. Nach der Wahl wandte sich der Kongress der Antragsberatung zu.

Mit der Zustimmung zum Leitantrag fordern die Julis eine gezieltere Einsetzung von Fördermitteln sowohl auf europäischer als auch auf Landesebene. Subventionen sind dort einzusetzen, wo sie tatsächlich benötigt werden und an feste Bedingungen und Pläne zu knüpfen. Eine Angleichung des Lebensstandards der europäischen Regionen mittels Förderprogrammen ist abzulehnen, vielmehr ist es die Aufgabe der einzelnen Mitgliedsstaaten selbst eigene strukturell schwächere Gebiete zu fördern. Trotz der durch Subventionen erzielbaren Erfolge muss das Ziel der begünstigten Regionen eine Entwöhnung von Fördermitteln bleiben, um eine langfristige finanzielle Abhängigkeit zu vermeiden. Ohne Eigenverantwortung ist Wachstum auf lange Sicht nicht zu sichern.

Nach langer und intensiver Diskussion einigte man sich weiterhin auf eine Position zur Erfassung der Organspendebereitschaft. So soll in Zukunft die Entscheidung für oder gegen eine Organspende als Information auf der von den Krankenkassen ausgestellten Chipkarte festgehalten werden. Auf diese Weise wird jeder Versicherte dazu bewegt, sich einmal mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sollte er zum Zeitpunkt der Befragung keine Entscheidung treffen können oder wollen, ist die Bereitschaft vorher mit einer Ablehnung festzuhalten.

Neben vielen weiteren Anträgen hat man sich ebenfalls für eine stärkere Beteiligung der Parteibasis der FDP bei der Listenaufstellung für Wahlen ausgesprochen.

Veröffentlicht unter Julis | Verschlagwortet mit

Junge Liberale begrüßen Bundeswehrreform – Sachsen-Anhalt geht gestärkt hervor

Die Jungen Liberalen Sachsen-Anhalt begrüßen den Umbau der Bundeswehr zu einer effizienten Berufsarmee: „Wir haben uns lange für diesen Umbau und die Abschaffung der Wehrpflicht eingesetzt. Ein großer Erfolg der FDP in der Regierung“, meint der Landesvorsitzende des liberalen Nachwuchses, Marcus Faber.

Die JuLis sehen Sachsen-Anhalt zudem gestärkt aus der Reform hervorgehen. So Faber weiter: „Um jede der 1 200 im Land abgebauten Dienststellen ist es schade, aber bei einer Personalreduzierung um 70 000 Mann ohne eine Standortschließung davon zu kommen ist keine Selbstverständlichkeit. Sachsen-Anhalt wird für die Bundeswehr wichtiger als zuvor.“

Für den FDP Nachwuchs ist die Abschaffung der Wehrpflicht und der damit verbundene Umbau zu einer effizienten Berufsarmee auch ein ganz persönlicher Erfolg, mussten die JuLis das „Jahr Freiheit“ doch hartnäckig parteiintern, und gegenüber der Union, durchsetzen.