Wolfsmanagement endet im Aktenschrank

Am Donnerstag, den 28. Juni 2018 wurde im Deutschen Bundestag nicht nur über das bundesweite Wolfsmanagement debattiert, sondern sogar namentlich abgestimmt. Der Antrag der FDP „Gefahr Wolf – unkontrollierte Population stoppen“, welchen auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Marcus Faber mit einbrachte, fand keine Mehrheit.

„Wir als Freie Demokraten haben in unserem Antrag die Bundesregierung aufgefordert, Maßnahmen zum Wolfsmanagement zu ergreifen, die eine Bejagung einschließen. Der jüngste Fall, bei dem ein Wolf zwei Kinder verletzt hat, zeigt, dass der nun beschlossene Antrag der Fraktionen CDU/CSU und SPD an dieser Stelle nicht weit genug greift“, kritisiert Faber. „Es ist unter diesen Umständen nicht nachvollziehbar, dass der stärkste Beutegreifer nicht mit ins Jagdgesetz aufgenommen wird“, betont der Altmärker.

Beschlossen wurde – ein halbes Jahr nachdem die FDP ihren Antrag in den Bundestag eingebracht hatte – „zu prüfen“, „Perspektiven zu ermitteln“ und „Managementpläne zu erarbeiten“.

„So endet das Thema Wolfsmanagement im Aktenschrank. Zum Schutz der Menschen im ländlichen Raum, braucht es jedoch konsequente Schritte“, so Faber. „Wir fordern neben der Bejagung, einheitliche Standards für ein bundesweites Wolfsmanagement und Wolfsmonitoring, sowie zusätzliche finanzielle Mittel für die Schadenprävention und für Wolfsgeschädigte.“

Hintergrund: Die FDP-Bundestagsfraktion beantragte am 02.02.2018 u. a. die Aufnahme des Wolfes in das Bundesjagdgesetz und in die Anlage V der FFH-Richtlinie, Deutscher Bundestag Drucksache 19/584.

 

Schulen verschwinden von der Landkarte – FDP Kreisverband Harz engagiert sich gegen Schließung von Grundschulen

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sind dem Aufruf der Harzer Liberalen gefolgt und nach Quedlinburg gekommen, um Kultusminister Stephan Dorgerloh vor einer Parteiveranstaltung gebührend zu empfangen. Mit Trillerpfeifen und Transparenten zeigten die Demonstranten, was sie von den Plänen der Landesregierung halten.

Bereits ab 2014/15 sollen mindestens 60 Kinder in einer Grundschule lernen. Diese Regelung soll ab 2017 mit mindestens 80 Kindern noch verstärkt werden. In den drei kreisfreien Städten Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau gelten diese Schülerzahlen bereits ab dem Schuljahr 2014/15. In den dünn besiedelten Räumen sind nach den Plänen des SPD-geführten Ministeriums zunächst mindestens 52 Schüler für den Erhalt einer Grundschule notwendig, ab 2017 gar 60 Schüler. Auch die drei kreisfreien Städte Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau werden von den neuen Regelungen betroffen sein. Ab 2014/15 müssen mindestens 80 Schülerinnen und Schüler eine Schule besuchen.

Der Kultusminister nimmt sich für die Demonstranten fünf Minuten Zeit und vermittelt den Eindruck, mit Bullerjahns Plänen nicht unbedingt einverstanden zu sein. Im Gespräch mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Matthias Hellmann, der für die Demonstration ein Flugblatt mit Liberalen Argumenten zu den Schulschließungen mitgebracht hat, meint Kultusminister Dorgerloh, dass die Schülerzahlen, die am Ende das Damoklesschwert über die Grundschulen darstellen, noch nicht fix sind. Die Zahl 52 spielt jetzt ein Rolle als Ausnahmeregelung für dünn besiedelte Gebiete. Was die Lehrerstellen angeht, ist offenbar das letzte Wort noch nicht gesprochen. Fusionen von Schulen und damit der Erhalt der Standorte seien durchaus denkbar – auf konkrete Aussagen will er sich aber nicht einlassen.

Kurze Wege für kurze Beine – dort, wo dieser Grundsatz nicht mehr gilt, folgt zwangsläufig: Sterben Kita und Grundschule, stirbt wahrscheinlich auch das Dorf. Nicht sofort, aber auf lange Sicht. Die FDP will, dass die Schule im Dorf bleibt. Werden die Vorgaben Wirklichkeit, wird dies zur Schließung von mindestens 62 Schulen vor allem im ländlichen Raum führen. Eine Sache, die dem Kultusminister offenbar auch nicht behagt, der den Vorgaben von Finanzminister Bullerjahn mit hinhaltendem Widerstand begegnet.

Der Kreisvorsitzende der FDP Harz Matthias Hellmann zeigt sich tief beeindruckt von dem Engagement, mit dem sich die Schüler und Eltern der Grundschule Ditfurt für den Erhalt ihrer Einrichtung stark machen. „Ohne Euch wäre dieser Protest nicht möglich gewesen“, sagte Hellmann, „ich hoffe wir haben damit einige wachgerüttelt, sowohl in Magdeburg, dass wir für unserer Grundschule kämpfen werden, als auch in den anderen betroffenen Orten, um noch mehr Druck auf die Landesregierung ausüben zu können.“

Der FDP-Ortsverband Quedlinburg stellt rückblickend fest: ein wichtiger Tag für die Schullandschaft in und um Quedlinburg. Die FDP steht an der Seite derjenigen, die für den Erhalt ihrer Schule kämpfen.

Harzer Liberale begrüßen erhalt der Ditfurter Grundschule

Grundschulen sollen in der Fläche erhalten bleiben: FDP erarbeitet eigenes Konzept.

Die Zitterpartie um die Ditfurter Grundschule hat offenbar vorerst ein gutes Ende gefunden, freut sich der aus Ditfurt stammende Vorsitzende des FDP Kreisverband Harz Matthias Hellmann. Damit ist Zeit gewonnen um weiter zu denken, mehr aber auch nicht, eine jährlich wiederkehrende Zitterpartie, so Hellmann, sollte man Schülern, Eltern und Lehrern nicht zumuten.

Langfristig muss eine Lösung gefunden werden die Planungssicherheit schafft, wirtschaftlich ist und Schule für die Kleinsten in der Fläche möglich macht. Die FDP Sachsen-Anhalt, so Hellmann, erarbeitet derzeit ein Grundschulkonzept das genau diesen Spagat schaffen soll. Im Mittelpunkt dieser Überlegungen sollen die Schülerinnen und Schüler stehen und nicht Energieeffizienz-Erwägungen wie bei Stark III. Zwar sieht das Schulkonzept der FDP auch eine Regelschülerzahl von 60 Schülern vor, jedoch sollen Schulen bei Unterschreitung dieser Zahl nicht wie bisher geschlossen werden, sondern mit benachbarten Einrichtungen fusioniert und am ihrem Standort weiterbetrieben werden. Bei uns sollen nicht die kleinen Fahren sondern ihre Lehrer, so der Kreisvorsitzende der Harzer Liberalen. Für Schüler und Eltern ist es unerheblich ob die Schulleitung nun in ihrer Schule oder an einem anderen Standort sitzt, wichtig ist so Hellmann. dass das Schulhaus im Ort betrieben wird. Da mehre Einrichtungen in der Verbandsgemeinde Vorharz in absehbarer Zeit mit diesem Problem konfrontiert sein werden, schlägt der Harzer Liberale vor mutig voranzugehen und alle Grundschulen der Gemeinden unter einer Leitung zu vereinen.

Mit einer klugen Personalplanung ist sich Hellmann sicher, lassen sich die zusätzlichen Belastungen für das Lehrpersonal auf ein erträgliches Maß eindämmen.

Kreisverband Harz und Ortsverband Quedlinburg laden zum gemeinsamen Sommerfest

Genießen Sie mit uns ein paar schöne Stunden mit netten und interessanten Menschen sowie politischer Diskussion. Nicht zu vergessen die leckeren Steaks und Würstchen vom Grill.

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
liebe Freunde der FDP,

hiermit möchte ich Sie und Ihre Familie recht herzlich zum gemeinsamen Sommerfest des FDP Ortsverband Stadt Quedlinburg und des FDP Kreisverband Harz einladen. Genießen Sie mit uns ein paar schöne Stunden mit netten und interessanten Menschen sowie politischer Diskussion. Nicht zu vergessen die leckeren Steaks und Würstchen vom Grill.

14.07.2012 ab 18:00 Uhr im Ditfurter Ott’s Garten direkt am Ditfurter See

Über Ihr Erscheinen würde ich mich besonders freuen, gerne können Sie auch diese Einladung an andere Interessierte aus Ihrem Umfeld weitergeben. Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme per E-Mail, Fax oder durch einen kurzen Anruf, damit wir die Möglichkeit haben, die Veranstaltung inklusive der Versorgung entsprechend zu planen. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen Matthias Hellmann Kreisvorsitzender

Kabarettabend der Harzer Liberalen war voller Erfolg

Veranstaltung mit Tradition: Harzer FDP lud zum 12. Kabarettabend.

Am vergangenen Donnerstagabend luden die Harzer Liberalen bereits das 12. Mal zum gemeinsamen Kabarettabend mit der Magdeburger Zwickmühle in das älteste Theater Mitteldeutschlands nach Ballenstedt.

Die traditionelle Veranstaltung ist zu einer festen Größe im politischen Kalender des Harzes geworden. Der Vorsitzende der Harzer FDP, Matthias Hellmann, konnte 300 Besucher bei schönstem Grillwetter in Ballenstedt begrüßen. Unten den Gästen waren auch der Landrat des Landkreises Harz, Dr. Michael Ermrich, und der Oberbürgermeister der Stadt Quedlinburg, Dr. Eberhart Brecht, sowie viele weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wie gewohnt, brachten Marion Bach und Hans-Günther Pölitz von der Magdeburger Zwickmühle den Saal zum Toben. Aber auch nachdenkliche und leise Töne wurden angeschlagen. „Die Magdeburger verstehen es, Emotionen bei ihrem Publikum zu wecken“, sagte der Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt Veit Wolpert, der den Abend gemeinsam mit Matthias Hellmann eröffnete.

Am Ende der Show verabredeten Bach und Pölitz per Handschlag mit dem Vorsitzenden der Harzer Liberalen die 13. Auflage des Kabarettabends in Ballenstedt!

Großes Theater aus Magdeburg zu Gast in Ballenstedt

Auf Einladung der FDP Harz ist die Magdeburger Zwickmühle am 23.05.2012 wieder zu Gast im Ballenstedter Schlosstheater

Sehr vielversprechend ist für uns das Thema, welches die Magdeburger Zwickmühle präsentieren wird – „Lügen schaffts Amt“. Nach den Turbulenzen, welche uns im letztren Jahr bis heute ereilt haben, scheint das Thema wie die Faust aufs Auge zu passen. Einmal im Jahr sollte man sich schon mal den Spiegel vors Gesicht halten lassen um dabei zu prüfen, ob man alles richtig gemacht. Deshalb laden wir also nicht nur Zuschauer aus Politik und Wirtschaft, sondern alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Karten für das Programm der Zwickmühle können sofort bestellt werden. Dazu bieten wir ihnen an, dies per Mail unter der Adresse wd.qlb@web.de oder per Fax unter der Rufnummer 03946-811281 zu tun. Zweites Parkett zu je 10,00 €, Erdgeschoss und 2. Rang zu je 15,00 € sowie Logen und 1. Rang zu je 16,50 €.

Die Karten werden nach Bestätigung und Zahlungseingang zugesendet. Bedenken sie, dass wir Kartenwünsche nur solange erfüllen können, solange der Vorrat reicht. Deshalb bitten wie sie bei der Bestellung ihre Erreichbarkeit anzugeben, damit wir uns verständigen können, wenn ihre gewählte Kategorie vergriffen ist.