Sitta: Natura 2000 gemeinsam mit den Anglern und Fischern umsetzen

Der Landesvorsitzende der Freien Demokraten Sachsen-Anhalt Frank Sitta, teilt die Kritik der Angler und Fischer an den aktuellen Plänen der Landesregierung.

„Wenn sich Umweltministerin Dalbert bei Natura 2000 mit ihren falschen Vorstellungen von Natur- und Artenschutz durchsetzt, bedroht die schwarz-rot-grüne Landesregierung das Angeln in Sachsen-Anhalt. Ich erwarte vom Ministerpräsidenten, dass er jetzt schnell einschreitet und die Verordnung zurückziehen lässt.

Der von Ideologie geprägte Entwurf Frau Dalberts ist ein Schlag ins Gesicht aller Angler und konterkariert deren bisherigen Einsatz für das Gemeinwohl. Dabei sind es gerade die Angler, die einen enormen Beitrag zu Natur- und Artenschutz leisten. Sie sammeln Müll an den Ufern, kämpfen in vielen Gewässern gegen das Fischsterben und setzen jedes Jahr für tausende Euro Fische in die Gewässer. Sie kümmern sich täglich aktiv um den Umwelt- und Artenschutz und haben ihre Sachkenntnis staatlich nachgewiesen.

Der Umstand, dass die Umweltministerin die Angler wie Aussätzige behandelt und Ihnen den Zugang zu den Gewässern verwehren will, ist nicht hinnehmbar. Statt gegen die Angler und Fischer zu arbeiten, muss die Landesregierung auf deren Sachkenntnis und Kooperation bauen und Natura 2000 gemeinsam mit ihnen umsetzen.“

Haller: Ich warne vor einem strikten „NEIN!“ bei der Erprobung von Kohlendioxidspeichern

Zu der heutigen Beratung des Antrages „Keine Anwendung der CCS-Technologie in Sachsen-Anhalt“ der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt erklärt der umweltpolitische Sprecher der FDP Sachsen-Anhalt, Sven Haller:

Sven HallerSven Haller warnt vor den arbeitsmarktpolitischen Konsequenzen aus einem strikten „Nein“ bei der Erprobung von Kohlendioxidspeichern. „Sachsen-Anhalt muss als Forschungsstandort die Chance nutzen, die Möglichkeiten von Kohlendioxidspeichern zu analysieren“, sagte der umweltpolitische Sprecher der FDP Sachsen-Anhalt.

Wenn die CCS-Technologie in Sachsen-Anhalt nicht erprobt wird, dann bedeutet das, dass weniger der so dringend benötigten Investitionen zu uns kommen und einfach woanders Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Das kann man wollen. Ich will es jedenfalls nicht. Mir geht es vielmehr darum, dass die Erforschung dieser innovativen Technologie eine realistische Chance erhält“, sagte Haller.

„Wenn große Teile der Linken einerseits wort- und tatkräftig das Bild einer tickenden CO2-Bombe stilisieren, dann müssen sie den Menschen auch ehrlich die absehbaren Folgen ihrer Blockadehaltung erklären. Hier tickt eine ganz andere Bombe – und zwar auf dem Arbeitsmarkt“, sagte Haller abschließend.