Die Jungen Liberalen Sachsen-Anhalt haben sich gegen die für die kommende Woche geplanten Bildungsstreiks ausgesprochen. „Bessere Bildung ja – Bildungsstreiks nein“, erklärte der Landesvorsitzende der Julis, Sven Haller. Es sei widersinnig, mehr Bildungsinvestitionen zu fordern und im Gegenzug durch Streiks Ressourcen zu verbrennen.
„Richtig ist, auf bestehende Probleme oder fehlende Mittel hinzuweisen, allerdings stehen den Schülern und Studenten dafür auch geeignete Mittel zur Verfügung. Plumpe Verweigerung wird das Problem nicht lösen. Wer mehr Geld fordert, muss auch sagen wo es herkommen kann. Wolkenkuckucksheime haben noch niemanden geholfen“, so Haller. Nur in einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung werde man die aktuellen Schwierigkeiten meistern können.
Die Julis forderten darüber hinaus den Investitionsbegriff durch die Bildungsinvestitionen zu erweitern. „Dabei sollte es allerdings nicht um neue Fenster oder eine Isolierung von Gebäuden gehen, wie jüngst beim Konjunkturpaket II. Vielmehr sollten zusätzliches oder weitergebildetes Lehrpersonal sowie Lehrmittel als Investitionen in die Zukunft begriffen werden.“
Dienstag, 16.06.09 22:54
Ja, ich habe da Ideen zur Finanzierung: 1. Studiengebühren, 2. Unis privatisieren 3. Unis an die Börse bringen 4. Nestle übernimmt alle Mensen