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Montag, 26. April 2010

Kreisverband Stendal wählte Direktkandidaten

Die Direktkandidaten des FDP-Kreisverbandes Stendal für die Landtagswahl am 20. März kommenden Jahres stehen fest. Am Wochenende wurden Dr. Michael Kühn (Wahlkreis Havelberg), Marcus Faber (Wahlkreis Stendal) und Werner Krömer (Wahlkreis Genthin) jeweils einstimmig gewählt.

Werner Krömer (v.l.), Marcus Faber und Dr. Michael Kühn wurden am Wochenende jeweils einstimmig als Direktkandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr gewählt. Foto: Pusch ALTMARKZEITUNG
Werner Krömer (v.l.), Marcus Faber und Dr. Michael Kühn wurden am Wochenende jeweils einstimmig als Direktkandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr gewählt. Foto: Pusch ALTMARKZEITUNG

(Quelle: Altmarkzeitung vom 26.04.2010) März kommenden Jahres wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Der Stendaler FDP-Kreisverband hat am Wochenende einen großen Vorbereitungsschritt gemacht. Im Rahmen einer Wahlkreismitgliederversammlung wurden die Direktkandidaten für die Wahlkreise 3 (Havelberg), 4 (Stendal) und 5 (Genthin, zu dem Tangermünde und Tangerhütte gehören) gewählt.

Zunächst stellte sich Werner Krömer aus Genthin zur Wahl. Seit 1992 ist er selbstständig im elektrotechnischen Bereich. An der großen Politik habe er zwar auch einiges zu kritisieren, man solle aber nicht nur meckern. Lobbypolitik lehne er ab, wichtig sei die Bildung, die aber kein Politikthema sein dürfe, sondern einfach gemacht werden müsse. Einstimmig wurde er von den vier anwesenden Mitgliedern aus seinem Wahlkreis gewählt.

Einstimmig fiel auch das Votum für Dr. Michael Kühn aus, der für den Wahlkreis Havelberg kandidierte. "Dass ein FDP-Kandidat das Direktmandat holt, ist ziemlich illusorisch, vor allem bei der derzeitigen FDP-Darstellung", meinte er in seiner sehr humorvollen Vorstellung, in der der Urologe verriet, dass er Arzt sei "und schon einige Männer durch meine Hände gegangen sind."

Schließlich stellte sich Marcus Faber vor. Seit 2001 ist der 26-Jährige bei den Liberalen aktiv, ist seit 2007 Kreisvorsitzender. "Ich bin davon überzeugt, dass wir vieles besser machen können als die Konkurrenz", sagte er. Die Altmark sei das Abwanderungsgebiet Nummer eins und damit sie nicht nur zu einem Naherholungsgebiet werde, müsse die Wirtschaft gestärkt werden, etwa durch die A 14 oder auch durch schnelles Internet. Bildung, Daseinvorsorge vor Ort müssten gesichert werden. "Dafür brauchen wir keine großen Altmark-Konferenzen", fügte er hinzu. Von den elf anwesenden Mitgliedern aus dem Wahlkreis 4 stimmten alle für ihn.


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