Politischer Aschermittwoch in Bottmersdorf läutet Bundestagswahlkampf in der Börde ein

Der FDP Kreisverband Börde hat am 13. Februar traditionell seinen politischen Aschermittwoch in Bottmersdorf abgehalten und sich auf die Bundestagswahl am 22. September 2013 eingestimmt. Der Kreisvorsitzende Jens Ackermann konnte über 60 Parteifreunde und Gäste im gut gefüllten Saal im Gasthof „Zum Osterberg“ begrüßen.

Neben den beiden stellvertretenden FDP-Landesvorsitzenden Dr. Lydia Hüskens aus Magdeburg und Marcus Faber aus Stendal sowie dem Ehrenvorsitzenden der FDP Sachsen-Anhalt und Wirtschaftsminister a.D. Dr. Horst Rehberger befand sich auch die Staatsministerin Auswärtigen Amt und Spitzenkandidatin der FDP Sachsen-Anhalt zur Bundestagswahl 2013 Cornelia Pieper unter den Gästen.

Conny Pieper glänzte in ihrer Bütt mit einem Reim, in dem sie die Taten des politischen Gegners gekonnt auf Korn nahm. Und der Kanzlerkandidat der SPD bietet dafür reichlich Stoff. Soviel, dass mittlerweile eine Maßeinheit zwischen zwei Fettnäpfchen als ein „Steinbrück“ bezeichnet wird. Auch Jens Ackermann ließ sich einen Seitenhieb in Richtung des SPD-Kanzlerkandidaten nicht nehmen. Steinbrück ist in Berlin auch bekannt als Muttis bester Arbeiter und ein Bild von ihm hängt im Konrad-Adenauer-Haus, der CDU-Parteizentrale, an der Wand.

Der Vorsitzende des Ortsverbandes Börde René Gehre ließ es sich nicht nehmen, dem Publikum einige überspitzte Anekdoten aus der Kommunalpolitik darzubieten. Gehre richtete auch ein paar mahnende Worte nach Magdeburg, wo die Landespolitiker scheinbar an der Realität vorbei regieren.

Der Barleber Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff hatte noch eine ganz besondere Überraschung im Gepäck. Nicole Samsel vom OK-live-Ensemble Barleben-Wolmirstedt bot mit ihrer Kautschukdarbietung eine beeindruckende Darbietung.

Anschließend lud Jens Ackermann seine Gäste zu einer zünftigen Brotzeit ein, bevor am Folgetag die Fastenzeit beginnt. Dies nahm der Kreisvorsitzende wörtlich und ließ sich sogleich wiegen und versprach die 89 Kilogramm bis zum Wahlsonntag am 22. September auf 79,9 Kilogramm zu reduzieren. Soviel Prozent braucht der Bundestagsabgeordnete auch für den erneuten Wiedereinzug in den Bundestag.