Kai Gleißner: „Die Organspende ist eine Entscheidung zwischen der eigenen Freiheit und der Verantwortung gegenüber anderen.“

Wie verschiedene Medien berichteten, konnte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 2013 nur noch 876 Organspender zählen. In Deutschland warten aber knapp 11.000 Patienten auf ein Spenderorgan.

„Ich verstehe, dass es für viele Menschen ein schwerer Gedanke ist, Organe zu spenden und es einer Überwindung kostet, sich überhaupt auf dieses Thema einzulassen“, sagt der Europakandidat der FDP Sachsen-Anhalt Kai Gleißner.

Wie verschiedene Medien berichteten, konnte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 2013 nur noch 876 Organspender zählen. In Deutschland warten aber knapp 11.000 Patienten auf ein Spenderorgan.

„Ich verstehe, dass es für viele Menschen ein schwerer Gedanke ist, Organe zu spenden und es einer Überwindung kostet, sich überhaupt auf dieses Thema einzulassen“, sagt der Europakandidat der FDP Sachsen-Anhalt Kai Gleißner.

Dass diese Situation in Europa gleich schwierig erscheint, zeigen auch die Zahlen[i] aus anderen Staaten Europas. Am Ende der Statistik stehen Staaten wie Bulgarien (9 Spender), Luxemburg (4 Spender) und Zypern (4 Spender). Ganz anders sieht dies in Staaten wie Frankreich (1.642 Spender) und Spanien (1.643 Spender) aus, sie gelten als Vorreiter in dieser Frage. In Deutschland, anders als in Frankreich und Spanien, gilt hierbei die sogenannte Zustimmungsregelung, d.h. dass ein Jeder einer Organspende zustimmen muss.

„Letztendlich ist eine Frage zwischen meiner persönlichen Freiheit, in der ich über meinen Körper selbst entscheide, und meiner Verantwortung gegenüber anderen, für die ein neues Organ eine neue Lebenschance ist“, erklärt Kai Gleißner weiter. Das ein jeder diese Entscheidung für sich treffen kann, ist richtig und wichtig, denn ein jeder sollte selbstbestimmt über seinen Körper entscheiden können. Die Zustimmungsregelung ist daher weiter der richtige Weg, es bedarf aber einer intensiven Aufklärung zu diesem Thema, damit ein jeder in die Lage versetzt wird, eine Entscheidung zu treffen zu können. Diese innere Entscheidung wurde in den letzten Jahren gerade durch die unerfreulichen Skandale zu den Organtransplantationen noch deutlich schwieriger. Denn diese Skandale warfen die Frage danach auf, ob die gespendeten Organe nach dem Ableben auch dem Zweck zukommen, den man sich vorgestellt hatte.

„Aus den Erfahrungen, die ich aufgrund der Herzkrankheit meiner Frau und der damit verbundenen Zeit in den verschiedenen Krankenhäusern gemacht habe, wurde mir aber mehr und mehr klar, welche Tragweite eine Organspende für Menschen haben kann und welche Chance sich in ihr birgt. Dies sollte man auch bei allen Skandalen nicht vergessen. So war für mich dann klar: ich werde ein Organspender.“, verdeutlicht Kai Gleißner.
Die FDP Magdeburg hat sich entschlossen während der Meile der Demokratie, am 18.01.2014, auch eine Organspende-Aktion zu starten. Hier können Interessierte sich zu Gesprächen mit der FDP Magdeburg in der Nähe des Alten Marktes in Magdeburg treffen und es werden Organspendeausweise auch vor Ort ausliegen.
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[i] Vgl. Dtsch Arztebl 2013; 110(45): A-2126 / B-1877 / C-1830

Kontakt:

Kai Gleißner
Europakandidat der FDP Sachsen-Anhalt
Kreisverband FDP Magdeburg
Mail kai.gleissner@fdp-magdeburg.de

Kai Gleißner: „Deutschland ist ein Ort der Chancen und der Verantwortung.“

Der CSU-Chef Horst Seehofer hat in den letzten Tagen eine Debatte um den möglichen Zuzug von bulgarischen und rumänischen EU-Bürgern nach Deutschland eröffnet. Unter dem Leitspruch „Wer betrügt, der fliegt“ wurden Ängste und Sorgen geschürt, die niemandem helfen.

Zum 01.01.2014 sind verschiedene Übergangsregelungen ausgelaufen, die den EU-Mitbürgern aus Bulgarien und Rumänien nun ermöglichen, sich frei ohne Beschränkungen in der EU zu bewegen.

„Die CSU vermischt hier absichtlich verschiedene Sachlagen und Probleme. Man versucht mit populistischem Getöse, dem Bürger einfache Lösungen vorzugaukeln, die aber weder eine Lösung noch ein Ansatz zur Lösung sind.“ sagt der Europakandidat der FDP des Landes Sachsen-Anhalt Kai Gleißner.

Der CSU-Chef Horst Seehofer hat in den letzten Tagen eine Debatte um den möglichen Zuzug von bulgarischen und rumänischen EU-Bürgern nach Deutschland eröffnet. Unter dem Leitspruch „Wer betrügt, der fliegt“ wurden Ängste und Sorgen geschürt, die niemandem helfen.

Zum 01.01.2014 sind verschiedene Übergangsregelungen ausgelaufen, die den EU-Mitbürgern aus Bulgarien und Rumänien nun ermöglichen, sich frei ohne Beschränkungen in der EU zu bewegen.

„Die CSU vermischt hier absichtlich verschiedene Sachlagen und Probleme. Man versucht mit populistischem Getöse, dem Bürger einfache Lösungen vorzugaukeln, die aber weder eine Lösung noch ein Ansatz zur Lösung sind.“ sagt der Europakandidat der FDP des Landes Sachsen-Anhalt Kai Gleißner.

Die Freizügigkeit von EU-Bürgern und die Problematik der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik sind unterschiedliche politische Arbeitsfelder, die auch unterschiedlich angegangen werden müssen.

Es ist falsch, wenn man EU-Bürger aus Bulgarien und Rumänien unter Generalverdacht stellt. Wer diesen unterstellt, sie würden nur nach Deutschland kommen, um den Sozialstaat Deutschland auszunutzen, verdeutlicht, welches Vertrauen er grundsätzlich in die Bürger Europas und ihre Fähigkeiten setzt. So schafft man nicht nur Vorurteile gegenüber möglichen Zuwanderern (u.a. dringend benötigten Fachkräften, z.B. im MINT-Bereich oder im Sozialbereich), sondern schafft auch weitere Vorurteile gegenüber schon seit langen in Deutschland lebenden Menschen aus anderen Ländern.

Ebenso ist es falsch, die Probleme der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik und die damit verbundenen Probleme der Umsetzung der Integration mit einfach scheinenden Lösungsansätzen der Abschottung und Ausgrenzung zu beantworten und diese gleichzusetzen mit der Freizügigkeit von EU-Bürgern. Natürlich wird die Politik Lösungen finden müssen, wie Kommunen ihre Aufgabe der Integration von ausländischen Mitbürgern in Zukunft sachgerechter und finanziell mit ausreichend Spielraum (z.B. durch einen bundesweiten Fond) gestalten können. Auch gibt es bereits gesetzliche Regelungen für den Zuzug nach Deutschland, die den dauerhaften Anspruch von Sozialleistungen ausschließt. Die Bilder z.B. aus Duisburg oder Berlin müssen aber Aufruf genug sein, um hier verantwortungsvoll Lösungen zu suchen und zu finden.

„Grundsatz unseres politischen Handelns muss hier aber immer sein, dass Europa und insbesondere Deutschland sich als ein Ort der Chancen und der Verantwortung versteht.“, fordert daher Kai Gleißner. Deutschland hat sich gerade auch durch das europäische Umfeld eine Freiheit erarbeiten können, in dem ein jeder seine Chancen hat, sich über eigene Leistung etwas aufzubauen. Zur Verantwortung dieser Freiheit gehört aber auch, dass ich anderen Menschen diese Chance nicht nehme. Die Verantwortung der Politik ist es umso mehr, diese Chancen durch geeignete Integrationsmaßnahmen, durch ein modernes Asylrecht und durch eine einheitliche europäische Einwanderungspolitik zu gestalten und erfolgreich zu erhöhen. Eine plakative Phrasenpolitik, die nur dem bayerischen Kommunalwahlkampf geschuldet ist, hilft hier niemand.

Kontakt:

Kai Gleißner
Europakandidat der FDP Sachsen-Anhalt
FDP Kreisverband Magdeburg