Frank Sitta: „FDP Sachsen-Anhalt begrüßt Vorstoß von Wirtschaftsminister Willingmann“

Die FDP Sachsen-Anhalt begrüßt das Bekenntnis von Armin Willingmann zur Förderung von kleinen Unternehmen.

Frank Sitta hierzu: „Sachsen-Anhalt kann nicht darauf warten, dass sich große Unternehmen in Sachsen-Anhalt ansiedeln, sondern muss aus sich heraus eine Entwicklung anstoßen.“ Die FDP Sachsen-Anhalt unterstützt daher den Vorstoß des Wirtschaftsministers.

Die FDP Sachsen-Anhalt selbst sieht im Aufbau einer Beteiligungsgesellschaft des Landes eine geeignete Lösung für Startup-Unternehmen eine Risikofinanzierung zu realisieren. Frank Sitta weiter: „In einer Entwicklungsstrategie für kleine Unternehmen darf es aber nicht vor allem nur um eine rein finanzielle Förderung von kleinen Unternehmen gehen, sondern wir brauchen hierfür die richtigen Rahmenbedingungen, um das Entstehen einer echten Gründerkultur im Land zu unterstützen.“

Hierzu gehört, dass Verwaltungshürden gesenkt werden. Gründer brauchen keine Formulare, sie brauchen Freiheit für ihre Geschäftsidee. Ein eigenes Unternehmen soll in Sachsen-Anhalt innerhalb von 48 Stunden gegründet werden können. Die Freien Demokraten fordern daher das Land auf, Umsetzungsstrategien zur Entbürokratisierung zu prüfen.

Aber auch ressortübergreifend ist noch einiges zu tun. So nennt Sitta u.a. die folgenden Punkte: „Die Themen Selbstständigkeit und Unternehmertum müssen in den Lehrplänen von Bildungseinrichtungen verankert werden. Die Abschaffung der monatlichen Umsatzsteuervoranmeldungspflicht für Existenzgründer oder die Anerkennung von Urlaubssemestern zu Unternehmensgründungen von Studierenden sind weitere Beispiele.

Final bewerten wird man die angekündigten Maßnahmen erst können, wenn feststeht, welcher bürokratische Aufwand damit verbunden sein wird.“

Sachsen-Anhalt wird in Zukunft nur wirtschaftlich erfolgreich sein können, wenn wir diese Rahmenbedingungen schaffen und innovativen Ideen den Raum zur Entwicklung geben.

Gründer würden FDP wählen

Der diesjährige Deutsche Startup Monitor liegt vor.

Deutschlands Gründer zeigen großes Vertrauen in freiheitliche Politik: Die Mehrzahl würde die FDP wählen und zeigt sich von Christian Lindners Sachverstand beeindruckt. „Mit Ausnahme von Christian Lindner wird kaum einem Parteichef Gründerkompetenz zugesprochen“, heißt es in dem Bericht. Mit 28,6 Prozent würden Unternehmensgründer am häufigsten eine Stimme für die Freien Demokraten abgeben.

 

Sitta: Sachsen-Anhalt braucht neuen Gründergeist

Foto: Benjamin Diedering

Foto: Benjamin Diedering

Unternehmensgründungen innerhalb von 48 Stunden ermöglichen 

Magdeburg / Halle (Saale). Die Freien Demokraten Sachsen-Anhalt wollen bürokratische Hürden bei der Unternehmensgründung abbauen und den Weg für neue Unternehmensgründungen frei machen.

Dazu erklärt der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat zur Landtagswahl Frank Sitta:

„Wir brauchen einen neuen Gründergeist in unserem Land. Derzeit ist das Klima in Sachsen-Anhalt nicht gründerfreundlich. Nur 0,2% der deutschen Startups gründen sich in Sachsen-Anhalt. Auch Im Ländervergleich des KfW-Gründungsmonitors liegt das Land bei allen Neugründungen abgeschlagen auf dem letzten Platz. Dabei haben die Menschen hier nicht weniger Ideen als anderswo, aber es fehlt ihnen an der richtigen Unterstützung seitens der Landesregierung.

Die Freien Demokraten schlagen die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für Gründer und Startups vor. Künftige Unternehmer sollen in einem „One-Stop-Verfahren“ sämtliche Formalitäten in einem einzigen Schritt klären können. Die Unternehmensgründung soll dann sofort, spätestens innerhalb von 48h und bis auf Widerruf möglich sein.

Wir wollen Unternehmen nach der Gründung darüber hinaus für einen Zeitraum von 2 Jahren von bürokratischen Lasten – wie der Zwangsmitgliedschaft in Kammern und Verbänden, der Pflicht zur Teilnahme an statistischen Erhebungen und sonstigen Befragungen befreien, damit sie sich vollständig auf die Entwicklung ihres Unternehmens konzentrieren können. Zusätzlich ist es notwendig, die Förderkulisse stärker auf die Bedürfnisse von Gründern und Startups auszurichten. Die Investitions- und Förderbank des Landes muss dazu moderne und zinsgünstige Startup-Kredite anbieten, sowie die Fördermöglichkeiten bündeln.

Wir wollen, dass Gründer und Kreative ihre Potentiale endlich ausschöpfen können und nicht an bürokratischen Hemmnissen scheitern. Die Gründer von heute sind der Mittelstand von morgen. Wir haben alle Möglichkeiten. Nutzen wir sie!“

Startupmonitor 2015: Sachsen-Anhalt bleibt bei Gründungen Entwicklungsland

FrankSitta_2015_HomepageStudie des Startup-Verbandes sieht großen Nachholbedarf für Sachsen-Anhalt / Sitta: Brauchen Gründeroffensive

(Magdeburg / Halle / Berlin). Der heute veröffentliche Startup-Monitor 2015 des Bundesverbandes Deutsche Startups zeigt große Defizite und dringenden Nachholbedarf bei Unternehmensneugründungen für Sachsen-Anhalt auf. Nach der deutschlandweit größten Studie in diesem Bereich haben lediglich 0,2% der neuen und innovativen Startups ihren Hauptsitz in Sachsen-Anhalt. Bestimmte Erhebungen  der Studie konnten im Hinblick auf das Bundesland wegen der zu geringen Fallzahlen überhaupt nicht vorgenommen werden.

Zum Ergebnis der Untersuchung erklärt Frank Sitta, Landesvorsitzender der Freien Demokraten:

„Das ist ein fatales Ergebnis für Sachsen-Anhalt. Es zeigt nicht nur, dass unser Land im Bereich von Startups und Unternehmensneugründungen nach wie vor Entwicklungsland ist, sondern auch, dass die Landesregierung eine wichtige Zukunftsperspektive verschläft. Denn die Startups von heute sind der Mittelstand von morgen.“

Sitta forderte gleichzeitig eine Gründeroffensive für Sachsen-Anhalt:

„Die Politik muss endlich anfangen, passendere Rahmenbedingungen für Gründer und Investoren zu schaffen und ihre Anliegen ernster zu nehmen. Dazu gehört beispielsweise Entbürokratisierung, effektive und simple Gründungsförderung, Erleichterungen bei der Kapitalbeschaffung, besseren Austausch zwischen Politik und Wirtschaft und mehr gesellschaftliche Akzeptanz für Unternehmertum. Das gilt besonders vor dem Hintergrund, dass die Wahlbeteiligung unter jungen Gründern bei weit über 90 Prozent liegt.“

Zum kompletten Startup-Monitor geht es hier: http://deutscherstartupmonitor.de/fileadmin/dsm/dsm-15/studie_dsm_2015.pdf