Demografischer Wandel – die Abwanderung junger Menschen, insbesondere junger Frauen aus Sachsen-Anhalt stoppen

Beschluss des Landesparteitages

Wir fordern für die Schaffung und Erhaltung politischer Rahmenbedingungen, um dem Trend der Abwanderung entgegen zu wirken. Im Rahmen des Subsidiaritätsprinzips und einer liberaler Landesentwicklungspolitik müssen soziale- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, sowie die Frauen- und Familienpolitik, zukünftig effektiver und nachhaltiger gestaltet werden. Dazu müssen vermehrt finanzielle Mittel bereitgestellt werden, um in lokalen Mikroprojekten (Programme auf kommunaler Ebene) und regionalen Großprojekten (z.B. für junge Existenzgründerinnen, Akademikerinnen oder Berufsrückkehrerinnen) Maßnahmen zu schaffen, mit denen junge Frauen nach kurzer Arbeitslosigkeit oder nach Geburt ihrer Kinder zeitnah in Beschäftigung integriert werden.

Medizinische Betreuung und die Betreuung des Nachwuchses sind weitere Schwerpunkte. Ziel der landesweiten Anstrengungen muss es sein, die Abwanderungszahlen zu senken und dem demografischen Wandel entgegenzuwirken.

Jugendforen

Beschluss des Landesparteitages

Für die demokratische Mitbestimmung der Kinder und Jugendlichen:

Stärkung von Jugendforen in Sachsen-Anhalt

Zum Zwecke der Verstärkung der Mitbestimmung und der damit verbundenen effizienteren Gestaltung der Kinder- und Jugendpolitik fordern die Jungen Liberalen die Kreistage und Stadträte dazu auf, die Bildung von Kinder- und Jugendräten (Jugendparlamente), so genannten „Jugendforen“, nachhaltig zu unterstützen und bürokratische Hürden aus dem Weg zu räumen.

Diesbezüglich fordern die Liberalen:

  • Die Bereitstellungen der räumlichen und sachlichen Voraussetzungen für die Arbeit der Jugendforen
  • Eine Anhörungspflicht des jeweiligen Jugendforums in den Ausschüssen die Jugendliche betreffen, so zum Beispiel dem Jugendhilfeausschuss; dem Kultur-, Schul- und Sportausschuss, dem Ausschuss für Verkehr (Schülerbeförderung) und allen weiteren Ausschüssen die die Jugendlichen tangieren. Dies gilt natürlich auch für den nichtöffentlichen Teil.
  • Die direkte Wahl der Jugendlichen, die dem Jugendforum angehören, durch die Jugendlichen, die im Bereich wohnen, für den das Forum zuständig ist. Die Wahl soll an den Schulen der jeweiligen Verwaltungseinheit stattfinden. Schüler, die nicht in ihrem Heimatort zur Schule gehen, bekommen die Möglichkeit ihre Stimme an einer Schule in ihrer jeweiligen Stadt bzw. ihrem Kreis abzugeben.

Um dies gerade auch Jugendlichen an Berufsschulen zu ermöglichen fordern wir, dass die Wahlen über eine komplette Woche abgehalten werden.Die Wahltermine sind mindestens 2 Monate im Voraus in den Schulen per Aushang bekannt zu geben.

Die Anbringung bzw. Durchführung von Plakaten bzw. Wahlkampfständen etc. der jeweiligen Kandidaten ist zu gestatten. Für die Beseitigung dieser Wahlkampfmittel nach der Wahl sind die Kandidaten verantwortlich.