Hüskens: FDP für Mobiliätspauschale statt Azubi-Ticket

Angesichts anhaltender Erfolglosigkeit der Landesregierung bei der Einführung eines Azubi-Tickets fordert Dr. Lydia Hüskens, stellvertretende FDP-Landesvorsitzende, die Schaffung einer Mobilitätspauschale für die Auszubildenden statt eines Tickets. „Obwohl Kammern, Unternehmen und zumindest Teile der Landesregierung Bereitschaft signalisieren, die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen, kommt das Projekt „Azubi-Ticket“ nicht von der Stelle. Dabei könnte ohne aufwendige Verhandlungen und viel Bürokratie eine Lösung gefunden werden,“ so Hüskens.

Um Ausbildungsstellen auch in ländlichen Regionen erreichbar zu machen und die Kosten zu weit entfernten Berufsschulen abzudämpfen, fordern die Freien Demokraten von der die Koalition, einen Mobilitätsfonds aufzulegen. „Die Partner aus der Landesregierung und der Wirtschaft zahlen zu gleichen Teilen in diesen Fonds ein. Daraus werden die Auszubildenden in SachsenAnhalt mit einem Mobilitätszuschuss unterstützt.

Damit hätten auch diejenigen Betriebe einen Nutzen, die abseits der beiden großen Städte mit dichtem ÖPNV liegen und vor allem: Es würde sich endlich etwas bewegen für die Mobilität der Auszubildenden“, so Hüskens. Ein entsprechender Fonds könnte im kommenden Haushalt verankert, mit der Auszahlung zum kommenden Ausbildungsjahr begonnen werden. Langwierige Verhandlungen mit Verkehrsträgern wären überflüssig.

Faber: Freie Fahrt auch für „Staatsbürger in Uniform“

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Marcus Faber fordert, dass unsere Soldatinnen und Soldaten in Sachsen-Anhalt den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei nutzen dürfen. „Der Soldatenberuf ist kein Beruf wie jeder anderer. Deshalb ist die kostenlose Nutzung des ÖPNV eine einfache Form der Anerkennung und Wertschätzung.“ so Faber, der für die FDP im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages sitzt.

„Wir stehen hinter unseren Soldatinnen und Soldaten, die für ihren Auftrag den gesellschaftlichen Rückhalt brauchen. So ist es nur folgerichtig, nach der Einigung des Bundesministeriums der Verteidigung mit der Deutschen Bahn, neben dem Fernverkehr auch den Nahverkehr in Sachsen-Anhalt für unsere Bundeswehr zu öffnen.“ fordert Faber, der auch stellvertretender Landesvorsitzender der FDP in Sachsen-Anhalt ist.

Für den Bundestagsabgeordneten hört die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft damit nicht auf: „Die Sichtbarkeit unserer Bundeswehr in der Öffentlichkeit ist für eine Parlamentsarmee wichtig. So sollten auch Gelöbnisse wieder mehr in der Öffentlichkeit stattfinden – wie vor dem Parlament selbst. Die Streitkräfte dienen unser aller Sicherheit.“ betont Faber die Wichtigkeit seiner Forderung.