Kathrin Tarricone: Spenderin übergibt dem FDP-Ortsverband Mansfelder Land 5.000 € zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements

tarricone14Freude pur herrschte beim FDP-Ortsverband Mansfelder Land als eine Spenderin im September ihn mit sage und schreibe 5.000 €uro überraschte. Eingesetzt werden soll das Geld, so die Bedingung, die an der Spende hing, für Kinder die bezüglich ihrer schulischen Leistungen Förderung brauchen. Gleichzeitig soll Leistungsbereitschaft belohnt und damit ein echtes FDP-Anliegen bedient werden.

Nach der ersten Euphorie machten wir uns Gedanken um die Umsetzung der uns damit gestellten Aufgabe. Mittlerweile haben wir eine tolle Idee entworfen und erste Kontakte geknüpft. Wir streben an, eine Lerngruppe für bedürftige Kinder des Kinderschutzbundes Mansfeld-Südharz in Hettstedt zu etablieren. Die Grundidee dazu ist, dass Gymnasiasten aus Hettstedt 4-6 jüngeren Schülern regelmäßig und zielorientiert helfen, ihre schulischen Leistungen zu verbessern. Dafür bekommen Sie als Dankeschön eine Bildungsreise nach London von uns finanziert. Unsere Hoffnung ist, dass sich das Bemühen um Andere wieder als Wert in unserer Gesellschaft fest etabliert.
Wie es konkret weiter geht, berichten wir gerne wieder!!

Kontakt:
Kathrin Tarricone, Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Mansfelder Land

Weitere Infos unter
www.fdp-mansfelder-land.de

Kai Gleißner: „Die Organspende ist eine Entscheidung zwischen der eigenen Freiheit und der Verantwortung gegenüber anderen.“

Wie verschiedene Medien berichteten, konnte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 2013 nur noch 876 Organspender zählen. In Deutschland warten aber knapp 11.000 Patienten auf ein Spenderorgan.

„Ich verstehe, dass es für viele Menschen ein schwerer Gedanke ist, Organe zu spenden und es einer Überwindung kostet, sich überhaupt auf dieses Thema einzulassen“, sagt der Europakandidat der FDP Sachsen-Anhalt Kai Gleißner.

Wie verschiedene Medien berichteten, konnte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 2013 nur noch 876 Organspender zählen. In Deutschland warten aber knapp 11.000 Patienten auf ein Spenderorgan.

„Ich verstehe, dass es für viele Menschen ein schwerer Gedanke ist, Organe zu spenden und es einer Überwindung kostet, sich überhaupt auf dieses Thema einzulassen“, sagt der Europakandidat der FDP Sachsen-Anhalt Kai Gleißner.

Dass diese Situation in Europa gleich schwierig erscheint, zeigen auch die Zahlen[i] aus anderen Staaten Europas. Am Ende der Statistik stehen Staaten wie Bulgarien (9 Spender), Luxemburg (4 Spender) und Zypern (4 Spender). Ganz anders sieht dies in Staaten wie Frankreich (1.642 Spender) und Spanien (1.643 Spender) aus, sie gelten als Vorreiter in dieser Frage. In Deutschland, anders als in Frankreich und Spanien, gilt hierbei die sogenannte Zustimmungsregelung, d.h. dass ein Jeder einer Organspende zustimmen muss.

„Letztendlich ist eine Frage zwischen meiner persönlichen Freiheit, in der ich über meinen Körper selbst entscheide, und meiner Verantwortung gegenüber anderen, für die ein neues Organ eine neue Lebenschance ist“, erklärt Kai Gleißner weiter. Das ein jeder diese Entscheidung für sich treffen kann, ist richtig und wichtig, denn ein jeder sollte selbstbestimmt über seinen Körper entscheiden können. Die Zustimmungsregelung ist daher weiter der richtige Weg, es bedarf aber einer intensiven Aufklärung zu diesem Thema, damit ein jeder in die Lage versetzt wird, eine Entscheidung zu treffen zu können. Diese innere Entscheidung wurde in den letzten Jahren gerade durch die unerfreulichen Skandale zu den Organtransplantationen noch deutlich schwieriger. Denn diese Skandale warfen die Frage danach auf, ob die gespendeten Organe nach dem Ableben auch dem Zweck zukommen, den man sich vorgestellt hatte.

„Aus den Erfahrungen, die ich aufgrund der Herzkrankheit meiner Frau und der damit verbundenen Zeit in den verschiedenen Krankenhäusern gemacht habe, wurde mir aber mehr und mehr klar, welche Tragweite eine Organspende für Menschen haben kann und welche Chance sich in ihr birgt. Dies sollte man auch bei allen Skandalen nicht vergessen. So war für mich dann klar: ich werde ein Organspender.“, verdeutlicht Kai Gleißner.
Die FDP Magdeburg hat sich entschlossen während der Meile der Demokratie, am 18.01.2014, auch eine Organspende-Aktion zu starten. Hier können Interessierte sich zu Gesprächen mit der FDP Magdeburg in der Nähe des Alten Marktes in Magdeburg treffen und es werden Organspendeausweise auch vor Ort ausliegen.
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[i] Vgl. Dtsch Arztebl 2013; 110(45): A-2126 / B-1877 / C-1830

Kontakt:

Kai Gleißner
Europakandidat der FDP Sachsen-Anhalt
Kreisverband FDP Magdeburg
Mail kai.gleissner@fdp-magdeburg.de