Freie Demokraten fordern Nachbesetzung im Naturschutzbeirat

Die Freien Demokraten Sachsen-Anhalts fordern Frau Dalbert auf,
umgehend einen Vertreter der Waldbesitzer in den Naturschutzbeirat des
Landes nachzunominieren. Für Kathrin Tarricone, Mitglied des FDP Landesvorstandes
ist es absolut unverständlich, warum das MULE
ausgerechnet in Zeiten nie dagewesener Probleme im Wald, auf die
Expertise aus der Praxis verzichtet. „Uns geht es auch nicht um Erklärungen,
warum das so entschieden wurde, sondern darum, den Fachverstand nicht
außen vor zu lassen.“ so Tarricone.

Wir brauchen den Wald für einen nachhaltigen Umweltschutz und die
Waldbesitzer als Partner. Seit der Wende hat immer ein Vertreter der
Waldbesitzer das Ministerium bei der Formulierung von Gesetzen und
Verordnungen beraten. Ausgerechnet jetzt, wo jede Idee und umfangreicher
Sachverstand gefragt sind, wurde kein Vertreter berufen.

Wirtschaft schützt Wohlstand und Wald

Zumindest den Landesrechnungshöfen ist klar, dass aus der Waldnutzung Geld für privaten Wohlstand wie öffentliche Haushalte erwirtschaftet wird. Die wirtschaftliche Nutzung also per se zu verteufeln und Umweltschutz als die einzig legitime Waldfunktion für die Zukunft zu definieren, ist zu kurz gedacht.

Um Umweltschutz und wirtschaftliche Erträge in Einklang zu bringen, könnte die Waldbewirtschaftung gerade im Sinne des Umweltschutzes den jeweiligen Eigentümern vergütet werden und so ein zukunftsfitter Waldumbau beschleunigt werden.

Die Freien Demokraten setzen dabei dafür ein, einen “blockchainbasierten CO2-Kreislauf“ (https://www.liberale.de/content/klimaschutz-trifft-kryptowaehrung) zu erschaffen und so Klimaschutz zu einem lohnenden Investment machen.

Statt Verboten und Einschränkungen steuert dann das persönliche Interesse den Waldumbau.