Kubicki und Hüskens: "Merz enttäuscht die Wirtschaft – die FDP bleibt ihre Stimme“
Wolfgang Kubicki, Bundesvorsitzender der FDP & Dr. Lydia Hüskens, Landesvorsitzende der FDP Sachsen-Anhalt
Zu der Parteispende an die AfD durch ein CDU-Kreistagsmitglied in Sachsen-Anhalt äußern sich der FDP-Bundesvorsitzende, Wolfgang Kubicki, und die FDP-Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Dr. Lydia Hüskens, wie folgt:
„Da brennt die Hütte in der CDU. Wer das für einen Unfall hält, hat die letzten zwölf Monate verschlafen. Die Brandursache liegt in einer verfehlten Politik in Berlin. Bestellt war eine Wirtschaftswende. Geliefert wurden höhere Steuern, ein Rentenpaket auf Kosten der Jungen und ein Schuldenberg, den es noch nie gab. Wer morgens um sechs zur Schicht fährt, zahlt das alles mit. Wer da wütend ist, hat jedes Recht dazu.
Nur ist die Antwort in diesem Brief nicht konsequent. Zehntausend Euro für eine Partei auszugeben, die Deutschland aus dem Binnenmarkt führen will und Fachkräfte nicht ins Land lassen will – das ist keine wirtschaftliche Vernunft. Sachsen-Anhalt lebt von Chemie, von Zulieferung, von Export. Wer diesem Land den europäischen Markt nimmt, nimmt den Menschen die Arbeit.
Denen, die diesen Brief gelesen und dabei genickt haben, sagen wir offen: Sie müssen nicht nach rechts außen wandern, um in Berlin gehört zu werden. Eine starke FDP ist der wirksamste Denkzettel für Friedrich Merz und seinen politischen Linksruck. Wir Liberalen haben hier die Verwaltung digitalisiert, während andere über Zuständigkeiten geredet haben. Wir stehen für weniger Bürokratie, für bezahlbare Energie und für einen Staat, der sich aus Ihrem Betrieb heraushält.
Wer bürgerlich denkt, wirtschaftlich denkt und von Berlin enttäuscht ist, kann am 6. September einfach das wählen, was er eigentlich meint. Die FDP.“